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Erfolgreiche Datenmigration bei Ätztechnik Herz

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„Wir sind Impulsgeber und Möglichmacher“ – mit dieser Einstellung hat es Ätztechnik Herz GmbH & Co. KG aus dem baden-württembergischen Epfendorf am Neckar zum Technologieführer in Europa gebracht.

Forderung

Die Migration der vielen einzelnen tausenden Einzelteilen von der PSP-Datenbank auf Autodesk Vault sowie die Nachvollziehbarkeit der Daten und der fortlaufende Revisionsstand.

Lösung

Verwendung und Entwicklung von speziellen Tools für die kundenspezifische Migration und zielgerichtete Vault-Schulungen für die Mitarbeiter.

Ergebnis

"Vault bietet einen deutlichen Mehrwert. Vault ist übersichtlich und jede Version wird automatisch gespeichert, so dass alle Arbeitsschritte gut nachvollziehbar sind."

Das Unternehmen

1974 gegründet, fertigt der Spezialist Ätzteile in Bändern (Reel-to-Reel) und Blechzuschnitten. Mithilfe der kombinierten Ätz- Lasertechnik können außerdem Oberflächenstrukturen in Materialdicken bis 3mm bearbeitet werden. Etwa 2.000 Neuteile werden pro Jahr bearbeitet. 750 Materialsorten sind dafür dauerhaft vorrätig. Durch das breite Kundenportfolio aus Bereichen wie Elektronik, Medizintechnik, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt und Automotive können die 120 Mitarbeiter auch im Corona-Jahr 2020 glücklicherweise nicht über signifikanten Auftragsmangel klagen.

Geätztes Gitter mit Wabenmuster

Geätzte Bänder, Reel-to-Reel

 

Vor einer großen Herausforderung stand das Unternehmen allerdings Anfang 2018: Denn für das jahrelang verwendete Produktdatenmanagementsystem Productstream Professional (PSP) gab es keine Updates mehr. Eine neue Lösung musste her. Nach einem Infotag bei NTI Kailer in Villingen-Schwenningen stand fest: Autodesk Vault soll das vorhandene PSP ersetzen. Vault speichert die Produktdaten an einem zentralen Ort, verwaltet die verschiedenen Versionen der Kunden- zeichnungen und Konstruktionsdaten und macht es möglich, diese schnell wiederzufinden – genau das, was Herz brauchte.

Anforderungen an die Migration

Das Ätztechnik-Unternehmen arbeitet nicht mit Baugruppen, sondern mit einer Vielzahl an Einzelteilen. Kunden senden ihre Zeichnungen in Form von DXF oder STEP-Dateien. Diese konvertieren die Konstrukteure bei Herz in AutoCAD-Dateien. In der Herz PSP-Datenbank befanden sich daher die Daten von vielen tausend Einzelteilen, die alle auch in Vault verfügbar sein mussten. Eine weitere Kernanforderung bei der Datenmigration war die Nachvollziehbarkeit: „Jedes Projekt muss mit Originalkundendaten und den AutoCAD-Daten von Herz sowie sämtlichen Revisionen abgelegt werden, um die Entwicklungsschritte belegen zu können. Bei der Nummerierung der Konstruktionsdokumente galt es außerdem zu beachten, dass die Herz-Artikelnummer führend sein muss und dazu der Revisionsstand fortlaufend aktualisiert wird. Ebenso muss die Zeichnungsnummer des Kunden mit dessen Revisionsstand abgebildet werden“, erinnert sich Hildegard Flaig, Technische Zeichnerin und Konstrukteurin bei Herz.

Über Autodesk Vault

Vault bietet einen deutlichen Mehrwert. Die Absicherung der Daten ist jetzt eindeutig besser.

Hildegard Flaig

Konstrukteurin bei Herz Ätztechnik GmbH

Gute Vorbereitung – ein großer Schritt zum Erfolg

Mit Ralf Kailer besteht eine gewachsene Geschäfts- und Vertrauensbeziehung, seit Herz Anfang der 1990er Jahre AutoCAD zur Konstruktion eingeführt hatte. Daher war es für Herz keine Frage, wer die Migration von PSP2Vault durchführen sollte. Mit einem Workshop von NTI Kailer in der Firma Herz begann das Projekt. Gemeinsam wurde die Aufgabenstellung ermittelt und eine neue Ordnerstruktur erarbeitet. Um die Datenmigration zu Vault und die Verwaltung der Daten nach den Kundenwünschen möglich zu machen, nahmen die Experten von NTI Kailer zusätzliche Tools zu Hilfe – eines davon haben sie sogar extra für Herz entwickelt.

Eine Vault Schulung der Mitarbeiter zu den spezifischen Anforderungen bei Herz machte diese fit für die Umstellung. Anschließend fand eine Testmigration statt: „Dazu simulieren wir die komplette Migration aller Daten. Der Kunde muss dann alle Prozesse testen und protokollieren, wo es noch Differenzen gibt. Diese Punkte modifizieren wir dann noch einmal vor der finalen Migration“, erklärt Mahd Hamad von NTI Kailer, der die Migration bei Herz durchgeführt hat. Diese fand schließlich an Pfingsten 2019 statt – drei Tage, in denen die Produktion wegen der Feiertage stillstand. „Als am Dienstag nach Pfingsten die Mitarbeiter wieder in das Büro und die Fertigung kamen, lief Vault wie am Schnürchen. Die Migration hatte problemlos geklappt“, lobt Hildegard Flaig. „Als besonderer Service stand uns Herr Hamad von NTI Kailer eine ganze Woche für alle auftretenden Fragen und Probleme zur Verfügung – doch er hatte nicht viel zu tun!“ Mahd Hamad gibt das Lob an die Herz-Konstrukteure zurück: „Gerade in der Testmigrationsphase muss sich der Kunde Zeit nehmen und mitmachen – nur dann werden Unzulänglichkeiten im System erkannt und können von uns behoben werden. Herz hat dafür Zeit und Ressourcen zur Verfügung gestellt.“ Dass die Migration technisch einwandfrei ablief und auch die Helpline kaum kontaktiert wurde, bestätigt Hamad in seinem Tun: „Mir zeigt das, dass meine Schulung zielgerichtet war: Die Kunden haben genau die Informationen erhalten, die sie benötigen. Das freut mich natürlich sehr.“

Bilanz: Vollauf zufrieden

Seit über einem Jahr läuft Vault jetzt bei Herz. Zeit für eine erste Bilanz – und die fällt durchwegs positiv aus: „Vault bietet einen deutlichen Mehrwert. Besonders gut gefällt mir persönlich die Suchfunktion, die unterschiedlichste Kriterien berücksichtigt“, erklärt Hildegard Flaig. „Vault ist übersichtlich und jede Version wird automatisch gespeichert, so dass alle Arbeitsschritte gut nachvollziehbar sind. Auch die Absicherung der Daten ist jetzt eindeutig besser.“

Herz Ätztechnik - Firmengebäude Werk 2 in Epfendorf/BW

Haben Sie noch weitere Fragen?

Gerne beraten wir Sie zu Autodesk Vault

Ralf Kailer

Geschäftsführer

NTI Kailer GmbH

+49 7721 8878460